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Grafische Darstellung auf hellgrauem Hintergrund zum Thema Untertitel beziehungsweise Closed Captions in Film und Serien. Oben links steht der Titel «Stranger Things (S05E01)». Über das Bild verteilt sind mehrere schwarze Textfelder mit weisser Schrift, die Geräusche und akustische Informationen beschreiben. Dazu gehören «[lachendes Kreischen]», «[Blätter rascheln sanft]», «[Wind rauscht leise]», «-[Ast knackt]», «-[dumpfe Schritte nähern sich]», «[Will atmet zittrig]», «[Will singt ängstlich]» sowie «[Will singt "Should I Stay Or Should I Go" von The Clash]». Die Elemente sind räumlich über die Fläche verteilt und vermitteln den Eindruck einer Szene, in der akustische Ereignisse im Raum verortet werden. Die Grafik veranschaulicht, wie erweiterte Untertitel nicht nur gesprochene Sprache, sondern auch Geräusche, Musik und emotionale Hinweise zugänglich machen.

Untertitel mitgestalten: Umfrage zu Barrierefreiheit im Film

Ob im Kino, beim Streaming oder bei Videoinhalten im Netz: Wer auf gesprochene Sprache nicht oder nur eingeschränkt zugreifen kann, ist auf gut gemachte Untertitel angewiesen. Dabei geht es nicht nur um Dialoge. Auch relevante Geräusche, Musikhinweise oder Sprecherwechsel sind entscheidend, damit Inhalte verständlich und vollständig erfasst werden können.

Cyrill Heinen, Student im Bereich Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern untersucht im Rahmen seiner Bachelorarbeit, wie Untertitel beziehungsweise Closed Captions für gehörlose und schwerhörige Menschen im Film gestaltet sein sollten.

Link zur Umfrage

Screenshot eines Erklärvideos des Kantons Bern zur kantonalen Abstimmung vom 14. Juni 2026. Rechts im Bild steht eine Gebärdensprachdolmetscherin vor dunkelgrauem Hintergrund und übersetzt den Inhalt in Gebärdensprache. Sie trägt dunkle Kleidung und ist mit erhobenen Händen mitten in einer Gebärde zu sehen. Links ist die eingeblendete Titelfolie des Videos sichtbar mit dem Logo des Kantons Bern und dem Titel «Projektierungskredit für das Kunstmuseum Bern (Sanierung und Ersatzneubau)». Oben ist die Videoüberschrift «Erklärvideo in Gebärdensprache zur kantonalen Abstimmung» eingeblendet. Unten sind die typischen Bedienelemente eines YouTube-Videos mit Fortschrittsanzeige sichtbar.

Abstimmung am 14. Juni 2026: Erklärvideo des Kantons Bern

Für die kantonale Abstimmung vom 14. Juni 2026 stellt der Kanton Bern erstmals Erklärvideos in Gebärdensprache zur Verfügung. Hier ist das erste Video zur Vorlage über den Projektierungskredit für das Kunstmuseum Bern.

Die Videos sind in schweizerdeutscher Gebärdensprache sowie in französischer Gebärdensprache verfügbar. Dieses Angebot stärkt die politische Partizipation von gehörlosen und hörbehinderten Menschen und unterstützt eine freie Meinungsbildung im Sinn der Behindertengleichstellung und der UNO-Behindertenrechtskonvention.

Besonders relevant ist die angekündigte Perspektive: Die Staatskanzlei des Kantons Bern plant, künftig alle Erklärvideos zu kantonalen Abstimmungsvorlagen in diesen Gebärdensprachen bereitzustellen.

Link zu www.be.ch/abstimmungen

Logo der Berner Kantonalen Behindertenkonferenz (BKBK). Links ist ein stilisiertes, abstraktes Symbol in Blau und Rot zu sehen, das Bewegung, Vernetzung und Vielfalt andeutet. Rechts steht der Schriftzug «Berner Kantonale Behindertenkonferenz» in schwarzer Schrift, darunter kleiner «Kanton Bern». Das Logo wirkt modern, klar und sachlich.

Neubesetzung im Präsidium der Behindertenkonferenz Kanton Bern

Die Behindertenkonferenz Kanton Bern (BKKB) sucht eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten. Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Mario Renz übernimmt Vorstandsmitglied Emmanuelle Bigler das Präsidium interimistisch, bis eine Nachfolge gewählt ist.

Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit mit Führungserfahrung, Verständnis für Behindertenpolitik und Freude an Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Der zeitliche Aufwand liegt bei rund 5 bis 10 Prozent. Die Funktion wird entschädigt.

PDF Stellenbeschrieb Präsidium BKKB

Webseite der BKKB