Grafische Darstellung auf hellgrauem Hintergrund zum Thema Untertitel beziehungsweise Closed Captions in Film und Serien. Oben links steht der Titel «Stranger Things (S05E01)». Über das Bild verteilt sind mehrere schwarze Textfelder mit weisser Schrift, die Geräusche und akustische Informationen beschreiben. Dazu gehören «[lachendes Kreischen]», «[Blätter rascheln sanft]», «[Wind rauscht leise]», «-[Ast knackt]», «-[dumpfe Schritte nähern sich]», «[Will atmet zittrig]», «[Will singt ängstlich]» sowie «[Will singt "Should I Stay Or Should I Go" von The Clash]». Die Elemente sind räumlich über die Fläche verteilt und vermitteln den Eindruck einer Szene, in der akustische Ereignisse im Raum verortet werden. Die Grafik veranschaulicht, wie erweiterte Untertitel nicht nur gesprochene Sprache, sondern auch Geräusche, Musik und emotionale Hinweise zugänglich machen.

Untertitel mitgestalten: Umfrage zu Barrierefreiheit im Film

Ob im Kino, beim Streaming oder bei Videoinhalten im Netz: Wer auf gesprochene Sprache nicht oder nur eingeschränkt zugreifen kann, ist auf gut gemachte Untertitel angewiesen. Dabei geht es nicht nur um Dialoge. Auch relevante Geräusche, Musikhinweise oder Sprecherwechsel sind entscheidend, damit Inhalte verständlich und vollständig erfasst werden können.

Cyrill Heinen, Student im Bereich Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern untersucht im Rahmen seiner Bachelorarbeit, wie Untertitel beziehungsweise Closed Captions für gehörlose und schwerhörige Menschen im Film gestaltet sein sollten.

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