Neue Kurse ab Frühling 2026

Mit dem Frühling kommt frischer Schwung ins Kursprogramm. Bald starten zahlreiche neue Angebote, die Kenntnisse vertiefen, Begegnungen ermöglichen und einfach Freude machen. Ob Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten stärken, geistig beweglich bleiben oder etwas Neues ausprobieren möchten, es ist für viele Interessen etwas dabei.

Uns ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Kurs rundum zufrieden sind. Selbstverständlich können Sie alle Kurse mit einer kostenlosen Probelektion kennenlernen. Für Beratungen und Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung unter info@nulliggh.ch.

Hörtraining mit Lippenlesen

Hörtraining für CI-Tragende

Gedächtnistraining

Sprachkurse

Djembékurs

Line Dance

Seniorenturnen für Gehörlose 60 Plus

Ferienwoche 2026 in Schaffhausen

Treffpunkt für gehörlose Senior:innen

Tinnitusgruppen in Bern und Düdingen FR

Wie beeinflusst der Zugang zu Informationen meine Lebensqualität?

Wie finden Menschen mit Behinderungen die Informationen, die sie für ihren Alltag benötigen – und wie wirkt sich dies auf ihr Wohlbefinden aus? Genau das untersucht eine neue Studie des Forschungsteams «Future of Switzerland» der Universität Freiburg. Der Fragebogen richtet sich an Menschen mit Behinderungen und behandelt Themen wie Informationsbedarf, Digitalisierung, Lebensqualität, Resilienz sowie die Wahrnehmung von Zeit. Die Teilnahme dauert 25–45 Minuten und ist vollständig anonym.

Teilnahme an der Umfrage (Universität Freiburg)

Bild: Screenshot SRF Tagesschau, 20.03.2020 (Beginn Covid-19-Pandemie)

Wie mobil sind Menschen mit einer Behinderung?

Wie beeinflusst Mobilität unsere gesellschaftliche Teilhabe und Gesundheit als Mensch mit Behinderung? Genau dieser Frage geht ein internationales Forschungsprojekt der ZHAW, HES‑SO, Universität Luzern und dem Karolinska Institutet nach. Dafür läuft jetzt eine schweizweite Online‑Umfrage für Personen ab 18 Jahren – mit und ohne Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Untersucht wird, wie Menschen unterwegs sind, welche Orte sie erreichen, wie zufrieden sie mit ihrer Teilhabe sind und welchen Einfluss Mobilität auf ihr Wohlbefinden hat. Die Teilnahme dauert 15–20 Minuten.

Teilnahme an der Umfrage (ZHAW)

Image by Rudy and Peter Skitterians from Pixabay

Menschen mit Behinderungen: Kandidierende für den Grossen Rat 2026

Für die Grossratswahlen 2026 stellen sich mehrere engagierte Persönlichkeiten mit Behinderungen zur Wahl. Sie alle setzen sich dafür ein, Barrieren abzubauen und den Kanton Bern inklusiver zu gestalten.

Christian Gremaud setzt sich seit Jahren für soziale Gerechtigkeit ein und bringt seine Erfahrungen aus der politischen Arbeit in der Stadt Bern ein. Mehr Informationen finden sich auf seiner Kandidatenseite:
christiangremaud.ch.

Die bisherige Grossrätin Simone Leuenberger engagiert sich mit Schwerpunkt Inklusion, soziale Teilhabe und faire Chancen für alle. Ihre Profilseite bietet einen umfassenden Einblick in ihre Schwerpunkte:
simoneleuenberger.ch.

Pesche Buri, Mitglied des Grossen Gemeinderats Ostermundigen, kandidiert ebenfalls. Sein Fokus liegt auf bezahlbarem Wohnen, starkem Service Public und echter Inklusion. Infos finden sich hier:
Pesche Buri, SP Ostermundigen.

Neu dazu kommt Marianne Pluess, seit Jahren engagiert für Barrierefreiheit und Gleichstellung. Sie ist Vorstandsmitglied der Behindertenkonferenz Kanton Bern BKKB.
Marianne Plüss, Grünliberale Partei.

 

Halbierungsinitiative reduziert Untertitelung und Übersetzung in Gebärdensprache

Die Halbierungsinitiative beschäftigt derzeit die Schweiz.

Ursus & Nadeschkin machen in ihrem neuen Kurzfilm für den Schweizerischen Gehörlosenbund SGB-FSS sichtbar, welche Folgen ein massiv geschwächtes SRG‑Budget für gehörlose und hörbehinderte Menschen hätte. Ohne Untertitel und Gebärdensprache verlieren bis zu 30’000 gehörlose sowie über eine Million hörbehinderte Menschen den Zugang zu zentralen Informationen. Barrierefreie Medien sind keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Die SRG‑Initiative würde genau diese Grundlagen gefährden.

Auch Pro Audito schlägt Alarm. Die Organisation sagt entschieden Nein zur Halbierungsinitiative, weil Untertitel für schwerhörige Menschen unverzichtbar sind. Die SRG hat ihre Untertitelungsquote in den vergangenen Jahren auf 84 Prozent erhöht, während viele Privatsender kaum barrierefreie Angebote bereitstellen. Wird das SRG‑Budget halbiert, geraten gerade diese Leistungen zuerst unter Druck – mit direkten Auswirkungen auf Inklusion und Medienzugang.

Beide Dachverbände machen deutlich: Die Halbierungsinitiative ist weit mehr als eine Sparübung. Sie bedroht den Zugang zu Informationen, schwächt die Vielfalt und trifft besonders jene, die auf barrierefreie Medien angewiesen sind.

Medienmitteilung Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS

Medienmitteilung Pro Audito Schweiz

Bild: Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS