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Warum braucht es die IGGH?

Die Hörbehinderung wird unterschätzt

In der Schweiz ist jede 10. Person von einem Hörverlust betroffen. 10‘000 Menschen sind gehörlos, rund 300‘000 sind Hörsystemträger. Die grosse Mehrheit lebt ohne Hilfsmittel. Rund 85% der Betroffenen sind Seniorinnen und Senioren. Wer nicht gut hört, ist in der Kommunikation und Information eingeschränkt.

Ihre Hörbehinderung ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, denn die Betroffenen sind meistens selbständig und mobil. Erst im näheren Kontakt fällt die Behinderung auf, auch dann werden die Auswirkungen und Folgen von den Nichtbetroffenen oft unterschätzt. „Auch ich verstehe manchmal nicht alles.“ „Hörbehinderte können ja fragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.“ Mit diesen und ähnlichen Aussagen wird die Behinderung relativiert. Viele können sich die Konsequenzen nicht vorstellen, andauernd und überall in der Kommunikation und Information behindert zu werden. Die Betroffenen verlieren in Gesprächen, in Diskussionen und an Veranstaltungen schnell den Faden. Als Folge davon sind sie ausgeschlossen und isoliert. Andere überanstrengen sich in der Konzentration und Anspannung, den Anforderungen gerecht zu werden. Erschöpfungszustände, physische und psychische Krankheiten sind häufig die Folgen.

Die grossen Fortschritte in der medizinischen und technischen Entwicklung haben vielen Hörbehinderten und Gehörlosen entscheidende Verbesserungen und Erleichterungen gebracht. Trotzdem müssen sich die meisten von ihnen immer noch mit sehr vielen Einschränkungen abfinden.

Hörbehinderte Menschen sind benachteiligt

Hörbehinderte Menschen sind vielfältig vom gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben ausgeschlossen. Es fehlt nach wie vor an Chancengleichheit in der Ausbildung, im Beruf, in der Freizeit, im öffentlichen Verkehr, in der Telekommunikation usw.

Hörbehinderte Menschen sind als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in ihrem Grundrecht der Informations- und Meinungsfreiheit eingeschränkt. Die Informationsbeschaffung ist für sie umständlicher und komplizierter. Selbst in der Mediennutzung wie z.B. Radio sind sie benachteiligt.

Das Reisen in öffentlichen Verkehrsmitteln wird für sie häufig zum Stress, weil viele akustische Informationen nicht gleichzeitig und gleichwertig optisch vermittelt werden.

Es fehlt an Bewusstheit und Sensibilität. Die Verbesserung der Lebensqualität muss deshalb zuerst in den Köpfen aller Menschen beginnen.

Bundesamt für Statistik - Gesundheitsbefragung 2012: http://www.portal-stat.admin.ch/sgb2012/files/de/02d7.xml

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