Kurt Schwitters, Die Frühlingstür, 1938, Assemblage aus Öl, Holz, Gips, Metall, Schuhabsatz, Pappe und Leder(?) auf Holz genagelt, 87,8 × 72 cm. Courtesy Galerie Gmurzynska

Zentrum Paul Klee: Schwitters, Grenzgänger der Avantgarde

Kurt Schwitters’ Kunst wirkt bis heute überraschend frisch – besonders dort, wo er aus den Bruchstücken des Alltags neue Welten erschafft. Schwitters (1887–1948) zählt zu den prägendsten Figuren der internationalen Avantgarde der Zwischenkriegszeit. Als eigenwilliger Grenzgänger schuf er eine unverwechselbare Verbindung von Kunst, Design und Literatur.

Im Zentrum seines Werks steht die Collage als Versuch, der widersprüchlichen Moderne neue Sinnzusammenhänge abzuringen. Die Ausstellung zeigt sein vielschichtiges Schaffen – von dadaistischen Collagen über den rekonstruierten «Merzbau» bis zu Porträts und Landschaften – und beleuchtet seine kreative Kraft im Exil. Das Zentrum Paul Klee präsentiert die erste umfassende Schwitters‑Schau in der Schweiz seit 20 Jahren.

Rundgang durch die Ausstellung mit Gebärdensprach-Dolmetschdienst oder FM-Höranlage.

Information und Anmeldung zur Ausstellung (www.zpk.org)

Weitere Informationen zur Höranlage

Bild: Kurt Schwitters, Die Frühlingstür, 1938, Assemblage aus Öl, Holz, Gips, Metall, Schuhabsatz, Pappe und Leder(?) auf Holz genagelt, 87,8 × 72 cm. Courtesy Galerie Gmurzynska.
Organisator
Illustration mit Puzzleteilen in verschiedenen Erdfarben
Partnerorganisation
Datum und Uhrzeit
Samstag, 30. Mai 2026 – 13:00 - 14:00 Uhr
Ort
Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3, 3006 Bern
Veranstaltungskategorie
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