Auf dunkelblauem Hintergrund schwebt links eine grosse, hellblaue Kugel. Feine goldene Risse ziehen sich über ihre Oberfläche, als würde sie sanft aufbrechen. Unten berührt eine kleine weisse Form die Kugel, fast wie eine Hand oder ein Lichtfleck. Rechts stehen in pinker und weisser Schrift die Angaben zum Theaterfestival: ‹6.–17. Mai 2026›, ‹auawirleben Theaterfestival Bern›. Unter der Kugel steht das Wort ‹nonetheless› in kräftigem Pink. Das Bild wirkt ruhig, geheimnisvoll und ein wenig verheissungsvoll.

Theaterfestival Auawirleben: nonetheless

Nichtsdestoweniger halten wir durch. Nichtsdestoweniger halten wir zusammen. Nichtsdestoweniger machen wir Theater. Nichtsdestoweniger sagen wir, was wir denken.

Die Welt macht gerade ganz schön Angst. Oder wütend. Oder mindestens sprachlos. Wer nicht direkt ums eigene Leben oder die Würde bangen muss, verliert zumindest die Lust am Feiern. Viele Dinge werden gerade ziemlich unwichtig angesichts dessen, was wir täglich in den Nachrichten lesen. Das Gefühl von Machtlosigkeit macht sich breit und das persönliche Empathie-Reservoir versiegt langsam.

Da finden wir: Jetzt ist es erst recht an der Zeit, einander zuzuhören. Und wo kann man das besser als im Theater. Die 15 eingeladenen Gruppen aus Australien, Belarus, Brasilien, Bulgarien, Deutschland, England, Estland, Litauen, Mexiko, Österreich, Polen, Spanien und der Schweiz bringen alle Geschichten des Widerstands nach Bern, nicht des grossen Widerstands in Form von Protesten oder Revolten, sondern des Widerstands im Kleinen. Es sind Geschichten des «Trotzes»: trotz Krise, trotz Armut, trotz Ausgrenzung, trotz Trauer und nicht zuletzt trotz Komplexität. Erzählt werden sie von einer Mutter, einem Kind, als VR-Erlebnis, mit Musik, Tanz und Radau, mit Wut und mit Freude, mit Trauer und dem Versuch, nicht zu vergessen.

Das auawirleben Theaterfestival Bern feiert vom 6. bis 17. Mai 2026 seine 44. Ausgabe. Das internationale Festival bringt während zwölf Tagen zeitgenössische Theaterproduktionen aus der freien Szene sowie aus Stadt und Staatstheatern nach Bern und bespielt verschiedene Spielorte in der Stadt. Das Programm umfasst Performances, Installationen, aussergewöhnliche Formate wie Game Theater und philosophische Experimente und lädt ein, neue künstlerische Perspektiven zu entdecken. [grossehalle.ch]

Auf hellgelbem Hintergrund stehen verschiedene Begriffe zur Barrierefreiheit untereinander. Einige Punkte sind farbig hervorgehoben, andere ausgegraut. Zu lesen sind Angebote wie ‹Freier Eintritt›, ‹Für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen›, ‹Mit Social Story›, ‹Relaxed Performance›, ‹Rollstuhlgängig›, ‹Sitzsack›, ‹Special Check In›, ‹Übersetzung in Gebärdensprache› und ‹Übertitel›. Ein Pfeil nach oben neben dem Wort ‹Barrierefreiheit› zeigt, dass die Liste ausgeklappt ist.

Das Online-Festivalprogramm bietet einen Filter, um alle Anlässe mit Übersetzung in Gebärdensprache oder mit Übertitelung zu filtern.

Festivalprogramm 2026


Im Schlachthaus Theater ist eine FM-Höranlage vorhanden.

Organisator
Illustration mit Puzzleteilen in verschiedenen Erdfarben
Partnerorganisation
Datum und Uhrzeit
Mittwoch, 6. Mai 2026 – 00:00 Uhr
Ort
Diverse Orte in Bern
Veranstaltungskategorie
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