Über uns
Die IGGH Interessengemeinschaft Gehörlose-, Hör- und Sprachbehinderte Wichtigste Ziele sind:
Die Hörbehinderung wird unterschätzt
Gemäss Untersuchungen sind 16% der Bevölkerung von einer Hörbehinderung betroffen.
Als Hörbehinderung wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Hördefizit von 25dB und mehr definiert. In der Schweiz sind rund 1.2 Mio. Menschen davon betroffen.
Hörbehinderte und gehörlose Menschen sind durch Einschränkungen in der Kommunikation vielfach vom gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben ausgeschlossen. In der Regel sind sie selbständig und mobil. Es fehlt ein äusserlich sichtbares Symbol wie der Rollstuhl oder der weisse Stock. Erst im näheren Kontakt fällt diese Behinderung auf. Die Auswirkungen und Folgen sind von den Nichtbetroffenen schwer nachvollziehbar und werden oft unterschätzt. Häufig wird Hörbehinderung verharmlost, relativiert und zu wenig ernst genommen.
Betroffenen können den Gesprächen, Diskussionen und Veranstaltungen nicht folgen. Es fehlen ihnen Informationen, sie verlieren den Anschluss, fühlen sich ausgeschlossen und isoliert.
Andere überanstrengen sich in der Konzentration und Anspannung, den beruflichen und privaten Anforderungen gerecht zu werden. Erschöpfungszustände und Krankheiten sind die Folge. |

